Was ist Minigolf? Definition, Geschichte und Regeln im Ăberblick
Minigolf ist eine der beliebtesten FreizeitaktivitĂ€ten in Deutschland. Erfahren Sie alles ĂŒber Ursprung, Varianten und Grundregeln.
Was genau ist Minigolf?
Minigolf ist eine PrĂ€zisionssportart, bei der Spieler einen Ball mit einem SchlĂ€ger ĂŒber genormte Bahnen in ein Loch spielen. Das Ziel ist, möglichst wenige SchlĂ€ge zu benötigen.
Minigolf, auch Bahnengolf genannt, gehört zu den beliebtesten Freizeitsportarten in Deutschland und Europa. Anders als beim groĂen Golf wird auf vordefinierten, kurzen Bahnen mit Hindernissen gespielt. Eine Runde umfasst typischerweise 18 Bahnen. Der Sport ist fĂŒr alle Altersgruppen geeignet und erfordert keine Vorkenntnisse. In Deutschland gibt es ĂŒber 1.500 Minigolfanlagen â von klassischen Betonbahnen bis hin zu modernen Adventure-Golf-PlĂ€tzen.
Woher kommt Minigolf und wer hat es erfunden?
Minigolf wurde 1954 vom Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni standardisiert. Die ersten genormten Bahnen entstanden in Ascona, Schweiz. Seitdem hat sich der Sport weltweit verbreitet.
Die Geschichte des Minigolfs reicht bis ins frĂŒhe 20. Jahrhundert zurĂŒck. Bereits 1916 gab es in den USA erste 'Miniatur-Golf'-Kurse. In Europa entwickelte sich der Sport in den 1950er Jahren, als Paul Bongni in der Schweiz die ersten genormten Betonbahnen entwarf. Deutschland wurde schnell zum Minigolf-Land Nummer eins: Der Deutsche Minigolfsport Verband (DMV) wurde 1966 gegrĂŒndet und organisiert bis heute WettkĂ€mpfe auf nationaler und internationaler Ebene.
Welche Minigolf-Varianten gibt es?
Es gibt vier Hauptvarianten: Minigolf (Beton), Miniaturgolf (Eternit), Sterngolf und Filzgolf. ZusÀtzlich existieren moderne Varianten wie Adventure Golf, Schwarzlicht-Minigolf und Pit-Pat.
Die klassischen Varianten unterscheiden sich hauptsĂ€chlich durch das Bahnmaterial und die BahnlĂ€nge. Minigolf wird auf Betonbahnen gespielt, Miniaturgolf auf Eternitplatten. Modernere Varianten wie Adventure Golf bieten naturnahe Bahnen mit Kunstrasen und echten GelĂ€ndehindernissen. Schwarzlicht-Minigolf findet in abgedunkelten Hallen mit fluoreszierenden Farben statt â ein besonderes Erlebnis. In der Region Heidelberg/Mannheim finden sich alle diese Varianten.
Wie lauten die wichtigsten Minigolf-Regeln?
Jeder Spieler hat maximal 6 (im Wettkampf 7) Versuche pro Bahn. Der Ball muss vom Abschlagpunkt gespielt werden. Wer nach dem Maximum den Ball nicht eingelocht hat, bekommt einen Strafschlag.
Die Grundregeln sind einfach: Gespielt wird reihum, jeder Spieler schlĂ€gt seinen Ball vom markierten Abschlagpunkt. Der Ball muss auf der Bahn bleiben â fĂ€llt er herunter, wird vom letzten Punkt oder vom Abschlag neu gespielt. Es gibt keine Mindest- oder Höchstspielerzahl. Im Freizeitbereich wird meist nach vereinfachten Regeln gespielt. FĂŒr offizielle Turniere gelten die Regeln des Deutschen Minigolfsport Verbands (DMV).
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